Bügelt ihr noch oder genießt ihr schon die neu gewonnene freie Zeit? Wenn ich mir überlege, wie viele Stunden meines Lebens ich hinter dem, nicht gerade sehr anschaulichen, Bügelbrett verbracht habe, dann ärgere ich mich schon ein wenig, dass ich nicht schon viel eher mit dem Unsinn aufgehört habe. Also, mal ehrlich, selbst wenn die Lieblingsserie nebenbei läuft, Spaß ist nun wirklich was anderes. Klar, es gibt viele Dinge, die wir nun einmal tun müssen, die uns aber alles andere als Spaß bringen. Deswegen ist es doch auch super, wenn wir einige davon sein lassen können.

Vor fast genau 7 Jahren habe ich meinem heißgeliebtem Bügelbrett Lebewohl gesagt. Es war ein schöner Abschied und ab und zu sehen wir uns ja auch, für einen kurzen Moment, wieder. Aber nur zu ganz ganz ganz besonderen Anlässen, z.B. wenn die weiße Tischdecke gebügelt einfach besser zur Geltung kommt. Damals hatte ich noch keinen Trockner und trotzdem hat es geklappt, alles nur eine Frage des “richtigen” Wäschetrocknens auf der Wäscheleine.

Wäsche richtig aufhängen.

Ich benutze nur im Äußeren Notfall Klammern um unsere Klamotten auf dem Ständer zu befestigen. Diese lästigen Abdrücke brauch nun wirklich keiner, nur die Socken sind da sehr gnädig und denen ist es sogar egal, wenn sie ein paar Abdrücke abbekommen. Die beschweren sich nicht.

Direkt nach dem Waschen die Wäsche aufhängen, ist unvermeidlich, denn feuchte Wäsche zu lange in der Waschmaschine oder dem Wäschekorb rumliegen zu lassen … nein, keine gute Idee. Ab auf die Leine damit und am besten beim Aufhängen schon alles schön gerade ziehen. Dann muss eigentlich keine Hose und kein Pullover mehr gebügelt werden. Ein bisschen anders ist das mit Blusen und Hemden. Mein Mann hat ein Glück bügelfreie Hemden, wenn wir dann beim Waschen darauf achten, dass die Maschine nicht zu voll gestopft ist (eine zu volle Waschmaschine ist nie eine gute Idee) und wir die Umdrehungen beim Schleudern etwas runterschrauben … et voila. Sofort ab auf den Bügel und den Rest erledigt die Sonne oder der Wind oder beide zusammen. Bei meinen Blusen, sah das etwas anders aus, da musste doch die ein oder andere dran glauben. Naja, selber schuld, was müssen die sich auch so widerspenstig wehren. Ich habe sie kurzerhand an einen wohltätigen Verein gestiftet und somit auch noch was gutes getan.

Ab in den Wäschetrockner.

Und dann zog vor einigen Jahren mein geliebter Trockner bei uns ein. Ich sage es euch, diese Anschaffung lohnt sich wirklich. Naja, außer ihr gehört einer Umweltorganisation an oder seid sehr ökologisch eingestellt, dann ist so ein Wäschetrockner wohl eher nichts für euch. Ja, die Anschaffungskosten und die Betriebskosten sind nicht gerade gering, aber wenn wir mal überlegen, für was wir alles so Geld ausgeben,… Ein guter und energieeffizienter Trockner kostet den ein oder anderen Euro und monatlich kommen da auch noch mal gut und gerne 10 Euro Stromkosten hinzu, aber rechnet das einfach mal gegen die Zeit, die ihr spart. Gerade Unterwäsche, Socken und Co. aufzuhängen nimmt einige Minuten in Anspruch und so ein Handtuch frisch aus dem Trockner, spielt einfach in einer ganz anderen Liga, als der Kollege, der auf der Leine rumgehangen hat. Bei Bettwäsche ist das Gefühl noch mal genialer. Ihr kennt doch sicherlich alle das gute Gefühl, wenn wir uns in frisch bezogene Bettwäsche kuscheln und alles riecht so frisch. Das fühlt sich so gut an. Jetzt stellt euch mal vor, die Bettwäsche wäre zusätzlich zu dem tollen frischen Duft auch noch leicht angewärmt…fantastisch. Gerade wenn die Abende wieder etwas kühler werden. Einfach herrlich.

Ich besitze auch ein paar wunderschöne Oberteile, die bekommen im Wäschetrockner erst den letzten Schliff. Wenn ich diese im Sommer auf die Wäscheleine hänge, dann hängen die sich total aus oder fühlen sich einfach nur stumpf an. Ab in den Trockner und alles ist wieder top. Wichtig ist auch hier, ist der Trockner fertig, solltet ihr recht schnell die Klamotten zusammen legen und sie nicht erst stundenlang im Trockner liegen lassen, dann knittern diese natürlich wieder.

Nicht alle Klamotten dürfen in den Trockner.

BH’s zum Beispiel oder eben die bügelfreien Hemden meines Mannes, genauso wie Sportklamotten, Anzughosen, etc. Darauf muss auf jeden Fall geachtet werden! Der Wäschetrockner spart euch übrigens nicht nur Zeit, sondern auch noch Geld. Man benötigt nämlich viel weniger Klamotten, gerade bei meinen Kids ist mir das aufgefallen. Ich komme jetzt mit der Hälfte der Klamotten aus, wie vor der Anschaffung eines Trockners. Im Winter benötigt aufgehängte Wäsche ja schon etwas länger zum Trocknen. Bis der Lieblingspullover da wieder im Schrank liegt, vergehen durchaus ein paar Tage. Ganz anders als mit einem Trockner, da kann, bei guter Planung, der Lieblingspulli direkt am nächsten Tag wieder angezogen werden. Schlafanzüge, Bettwäsche, dass alles kann minimiert werden.

Trocknerbälle von LAHELA

Trocknerbälle von Lahela

Damit die Wäsche im Trockner schneller trocknet gibt es Trocknerbälle von LAHELA. Ich durfte diese Bälle dank der lieben Annalena kostenfrei testen, was meinen Erfahrungsbericht aber in keinerlei Weise beeinflusst. Diese Trocknerbälle bestehen aus 100% neuseeländischer Schafwolle und werden in Nepal in liebevoller Handarbeit hergestellt. Die Bälle reduzieren die Trocknerzeit und lockern die Wäsche auf, sodass beim Waschen komplett auf Weichspüler verzichtet werden kann. Wir nutzen diese Trocknerbälle nun schon seit mehreren Wochen. Ein direkter Zeitvergleich mit und ohne Bälle ist leider nicht so einfach, denn wann hat man schon mal genau die selbe Menge an Wäsche im Trockner.

Gefühlt bringt die Anschaffung dieser Bälle keinen allzu großen Zeitunterschied, aber wenn es nur fünf Minuten weniger Trocknerzeit pro Trocknung sind, dann läppert sich das schon und man spart im Monat circa eine Stunde Trocknerzeit, also auch eine Stunde weniger Stromverbrauch. Außerdem ist die Wäsche sehr viel lockerer, als ohne diese Bälle und ich verzichte wirklich komplett auf Weichspüler. Wer mag kann diese Bälle auch mit etwas natürlichem Öl beträufeln und hat so noch einen zusätzlichen Duft an seiner frischen Wäsche und spart sich die, weniger ökologischen, Trocknertücher. Mehr Infos zu den Trocknerbällen gibt es hier. Und für den Preis von momentan 16,90 Euro bei Amazon könnt ihr wirklich nichts falsch machen.

Wie ist das bei euch? Bügelt ihr all eure Klamotten? Oder habt ihr auch einen Wäschetrockner zuhause? Bin gespannt auf eure Meinungen.

Ich freue mich wie immer über eure Kommentare hier oder auf meiner Facebook-Seite.

In diesem Sinne, genießt eure freie Zeit,

eure Yvonne

Ihr dürft meinen Beitrag gerne teilen. Ich würde mich sehr freuen. Gerne dürft ihr mir auch ein „gefällt mir“ da lassen.

Nie wieder Bügeln leicht gemacht

4 Gedanken zu „Nie wieder Bügeln leicht gemacht

  • 13. Dezember 2017 um 11:17
    Permalink

    Hi Yvonne.
    Wieder einmal bin ich auf der Suche nach Haushaltstipps bei dir fündig geworden.
    Der Trockner steht noch eingepackt im Flur. Trotzdem sammle ich fleißig Informationen. Trockner ist Neuland für mich.
    Die Trocknerbälle von LAHELA habe ich gleich mal geordert. Ich greife nach jedem Strohhalm um meine Wäsche knitterfrei zu halten oder zu bekommen, da ich überhaupt nicht bügeln kann. Die Tipps zum Wäscheaufhängen finde ich ebenfalls sehr interessant. Da werde ich sicher vieles umsetzen.
    Danke und liebe Grüße

    Antworten
  • 8. September 2017 um 9:27
    Permalink

    Liebe Yvonne, ein schöner Beitrag von dir. Ich mag Wäsche aus dem Trockner auch sehr gerne, bin aber noch sehr vorsichtig und tu nicht alles rein. Bei Handtüchern ist es wirklich ein muss, die werden so schön weich.
    Lese deinen Blog sehr gerne … Grüße, Julia

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