Cliffs of Moher, die wohl berühmtesten Felsen Irlands. Wunderschön und naturbelassen, zumindest 2005 waren sie es noch. Heute kommt man leider nicht mehr so nah an die Felsvorsprünge ran, da einiges eingezäunt wurde. Schaden tut das dem Ganzen aber nichts, safety first, denn gerade mit Kindern an der Hand fühlt man sich jetzt doch um einiges sicherer.

Lässt man die Touristenanlaufstelle hinter sich und geht die Cliffs entlang, kann man die Natur und die beeindruckenden Felsen stundenlang in Ruhe genießen und hier kann man, wenn man es denn möchte, auch wieder ganz nah ran. Den Abgrund direkt vor sich, dass ist natürlich nicht jedermans Sache und mulmig wurde mir da auch, aber was tut man nicht alles für ein tolles Foto ;-).

Ich liebe die Westküste Irlands. Egal ob den Strand in Lahinch, die recht verlassene Steilküste bei Kilkee oder das kleine verträumte Städtchen Ennis. Es gibt tausend schöne Plätze im Westen des Landes und an schönen, warmen Tagen kann man so gar auch im Atlantic baden ohne ein Neoprenanzug anziehen zu müssen.

Ring of Dingle, Co. Kerry

Aber auch der Süden hat einiges zu bieten. Ring of Dingle oder Valentia Island, ach Gott ich könnte tausend schöne Orte nennen, die es zu bestaunen gibt. Man hat einfach eine vielfältige Wahl von der Küstenstadt bis hin zu total verlassenen Stränden, Straßen die ins Nirgendwo führen, Berge die, wenn einmal bestiegen, die wunderschönsten Aussichten bieten und und und.

Ring of Dingle, Co. Kerry

Meine absolute Lieblingsstadt ist und bleibt Limerick. Das ist wahrscheinlich eine sehr emotionale Wahl, aber ich mag jede noch so kleine Ecke, jedes Pub und jede Cathedrale, den Shannon und die kleine Fußgängerzone. Die meisten Iren sagen: “das Schönste an Limerick ist, dass man schnell wieder draußen ist.” Für mich ist diese Stadt bezaubernd und inspirierend zugleich und man kann super shoppen gehen. Natürlich sind Cork und Galway auch schön und haben ihren Reiz, einen Besuch sind sie auf jeden Fall wert. Und wenn man einen Pubabend plant, dann würde ich in die kleine, total niedliche Stadt Ennis fahren. Am Wochenende bekommt man dort sehr viel irische Live Musik zu bieten. So richtig gemütlich in kleinen Pubs, in denen man das Gefühl hat, das jeder jeden kennt. Familiär und musikalisch…

Hafen in Galway

Nur nach Dublin, da muss ich nicht noch mal, was die Stadt auf keinen Fall abwerten soll. Mir ist es da nur einfach zu voll und zu hektisch, dass passt irgendwie nicht zum Rest des Landes.

Mystisch, das Land der Feen und Elfen… diese Erfahrung habe ich einige Male machen dürfen. Erklären kann man es nicht, es ist mehr ein Gefühl, wenn man früh morgens den Elfenhügel entlang spaziert und keine menschenseele weit und breit zu sehen ist, eins mit der Natue, eins mit sich. Veraubert hat mich dieses Land, die süßen, kleinen Dörfer, die friedlichsten und wunderschönsten Friedhöfe, die fast unentdeckten Ecken, ach mensch, das Fernweh macht sich wieder breit.

Ring of Dingle, Co. Kerry

Ich bin auch deswegen totaler Fan von diesem Land, weil es auch so facettenreich ist. Connemara mit seinen kahlen Hügeln, die steinigen Burren, die vielen weißen Strände und nicht zu vergessen die unterschiedlichen Castles, die ihr in jedem County finden könnt. Es gibt kilometerlange Straßen entlang des Meeres, da möchte man am liebsten alle paar Meter anhalten und staunen. Das Schöne, man kann es auch. Die Straßen sind meistens fast wie leergefegt und es gibt an jeder Ecke eine kleine Bucht, in der man sein Auto parken kann. Ein Traum, bei Sonnenschein natürlich umso mehr. Es stimmt übrigens wirklich, dass in Irland der Rasen grüner und der Himmel blauer ist. Die Farben erscheinen einem so viel intensiver als anderswo auf der Welt.

County Clare

Und egal wo man hin fährt, ein paar nette Weggefährten trifft man immer. Egal ob eine Herde Schafe oder Kühe, die gerade die Weide in aller Seelen Ruhe wechseln. Dieses Land ist einfach symphatisch, mystisch und ruhig, auch wenn in den letzten Jahren sehr viel gebaut wurde. Viele neue Straßen sind entstanden und sogar einige Autobahnen. Das nimmt den Flair der grünen Insel leider ein wenig raus, aber es gibt ein Glück noch genug kleine Ecken, die man in seelenruhe erkunden kann.

Achill Island, Co. Majo

Wer einfach seine Seele baumeln lassen möchte, kein Sommerwetter, dafür aber traumhafte landscapes erwartet und nette Leute kennenlernen möchte, für den ist dieses Land ideal. Ich kann für einen Urlaub auf der grünen Insel eine Mischung aus “ein paar Tage B&B’s” und dann “ein süßes Cottage mieten” sehr empfehlen. Das irische Frühstück in einem kleinen Bed and Breakfast sollte sich niemand entgehen lassen und in der Nebensaison bekommt man auch immer noch spontan überall ein Zimmer. Für die Planer unter euch, kann man diese natürlich auch vorab buchen, im Netz findet man genügend Angebote oder ihr besorgt euch vor Ort einfach im Touristencenter das B&B Buch, welches jedes Jahr neu erscheint. Für mehr Infos rund um Urlaub in Irland kann ich euch eine klasse Internetseite empfehlen: www.echtirland.de.

Wer von euch war schon mal dort oder möchte unbedingt mal hin? Wo hat es euch am besten gefallen? Erzählt es mir unten in den Kommentaren. Ich bin gespannt.

Falls ihr es noch nicht gelesen habt, hier gehts zu meinem Artikel über das entspannte Leben in Irland und hier zu meiner persönlichen Bildergalerie.

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Irische Grüße,

eure Yvonne

Irland, die grüne Insel – das mystische Land
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Ein Gedanke zu „Irland, die grüne Insel – das mystische Land

  • 18. August 2017 um 22:21
    Permalink

    Hi Yvonne,
    wir waren jetzt zum 10.mal in Irland und haben meist eine Rundfahrt mit dem Auto gemacht.
    Deine Beschreibung deckt sich voll mit unseren Erfahrungen
    Und der slea haed drive ist einer der schönsten Strecken. Und dann über den Connorpass nach tralee.

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