Wie lange dauert es, bis wir neue Gewohnheiten verinnerlicht haben? Aktuelle Studien zeigen, dass unser Gehirn 100 Tage braucht, um sich zu verändern. Wie das gelingt, erkläre ich euch in diesem Post.

Ich beziehe mich in diesem Beitrag auf einen Artikel aus der Zeitschrift “einfach.sein aus 2/2017”. Da mich dieser Artikel sehr inspiriert hat, möchte ich euch gerne davon berichten.

Gesund zu bleiben, bedeutet manchmal, sein Leben zu ändern. Davor schrecken wir oft zurück, weil wir befürchten zu scheitern. Doch der Meditationslehrer Mark Teijgeler wollte genau wissen, woran wir scheitern, wenn wir scheitern. Seine Analyse fällt knapp aus: Bei dem Wunsch, sich nachhaltig zu verändern, scheitern wir meist daran, dass wir zu schnell aufgeben. Und um diese Hürde zu überwinden, gibt es nur eine Strategie: “Wiederholungen”, erklärt Teijgeler.

Durch Wiederholungen werden unsere Gedanken und Handlungen automatisiert, man muss diese nur über eine gewisse Zeitspanne und natürlich regelmäßig durchführen. Denn laut Teijgeler wird aus bewussten Gedanken unbewusstes Denken.

Der Schlüssel zum Erfolg: 100 Wiederholungen!

In 100 Tagen erneuern sich die meisten der 100 Billionen Zellen, aus denen unser Organismus besteht. Und so wird Schritt für Schritt gelernt, alte Programme umzuschreiben und neue Verbindungen von Nervenzellen im Gehirn zu knüpfen.

Das Ergebnis: Verändern wir unsere innere Ordnung, indem wir täglich Sport treiben, uns bewusster ernähren oder meditieren, verändert sich auch unsere Persönlichkeit.

Meine Persönlichkeit gefällt mir eigentlich ganz gut und ich möchte auch nicht grundsätzlich etwas an meinem Leben ändern, aber ich denke, dass sich dieses Prinzip der Wiederholungen auf viele Bereiche in unserem Leben anwenden lässt. Vieles tun wir einfach aus Gewohnheit, egal ob kleine oder größere Dinge. Wollen wir etwas ändern, müssen wir dran bleiben und dafür finde ich 100 Tage als Start eine gute und überschaubare Zeit.

Wer mich kennt oder mich schon länger liest, weiß wie sehr ich Schokolade und andere Süßlichkeiten liebe und auch, dass seitdem ich nicht mehr hormonell verhüte, meine Haut darunter leidet. Ich verzichte immer mal wieder auf Süßes, aber eben nie so lange, dass sich mein Gehirn daran gewöhnt. Ich möchte aber gerne grundsätzlich auf Schokolade, Kuchen, Kekse und andere Naschsachen verzichten und wirklich nur zu besonderen Ereignissen mal einen leckeren Kuchen essen.

Nachdem ich den Artikel aus der “einfach.sein” gelesen habe, habe ich mich dazu entschieden, es einfach einmal auszuprobieren. In der erwähnten Zeitung ist praktischerweise auch direkt eine Seite zum Durchstreichen der 100 Tage und man bekommt sogar zwei Joker für zwei Schummel-Tage.

Aber es geht eigentlich nicht nur ums Naschen oder Sport treiben, sondern im Allgemeinen darum, dass sich unser Gehirn durch Wiederholungen umprogrammieren lässt. Denn seien wir mal ehrlich, jeder von uns hat doch eine oder mehrere Sachen, die er gerne machen möchte oder mit der er aufhören will.

Ob nun mehr Sport zu treiben, ordentlicher zu werden, mit dem Rauchen aufhören oder oder oder. Versucht es doch einfach mit “der Magie der 100 Tage”.

Ich starte übrigens genau heute und darf morgen meinen ersten  Tag durchstreichen. Vielleicht hat jemand von euch Lusten mitzumachen? Dann können wir uns gerne über meine Facebook Seite oder mein Instagram Account austauschen. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und bin schon sehr gespannt, wie es klappt mit dem Durchhaltevermögen.

Wer den ganzen Artikel lesen möchte, findet die Zeitschrift vielleicht noch im Handel oder online.

Berichtet doch mal, wie habt ihr es geschafft etwas alltägliches zu ändern oder mit einer alten Gewohnheit aufzuhören? Ihr dürft mir gerne einen Kommentar da lassen. 

Update nach 100 Tagen

Es war wirklich nicht schwer durchzuhalten, nachdem die ersten Tagen geschafft waren. Leider hat es mit hauttechnisch nicht sehr viel geholfen. Wenn ihr wissen möchtet, was mir zumindest bei meiner Schuppenflechte hilft, schaut doch mal hier.

Ich hoffe, dass euch mein Post gefallen hat. Wenn ja, dann freue ich mich über ein „gefällt mir“ hier unter dem Artikel oder auf meiner Facebook-Seite. Gerne dürft ihr meinen Beitrag auch mit euren Freunden teilen.

Liebe Grüße,

eure Yvonne

Die Magie der 100 Tage

2 Gedanken zu „Die Magie der 100 Tage

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