Ich liebe den Herbst und freu mich im Spätsommer schon immer auf die Kuschelpulloverzeit, die Zeit für Kerzen und gemütliche Kaminabende. Geht es euch genauso? Oder mögt ihr den Sommer so gerne, dass ihr euch gar nicht auf den Herbst freut?

Wie ihr aus meinen anderen Beiträgen vielleicht schon wisst, mag ich es total, Ordnung zu schaffen. Den Übergang zum Herbst nutze ich jedes Jahr aufs Neue, um Platz in meinem Kleiderschrank zu schaffen. Zum zweiten Teil meiner kleinen “Ausmisten macht Freude” Reihe geht es hier lang.

Ausmisten kann richtig Spaß machen.

Ich nehme mir mein Ausmisten nie zu einem festgelegten Termin vor, denn dann wird es so krampfig, nach dem Motto “jetzt muss ich aber”. Die Stimmung muss einfach passen, wenn ihr wisst, was ich meine. Und dann packt es mich und ich lege einfach los. Manchmal schaffe ich es an einem Tag meinen kompletten Schrank auszumisten und umzuräumen, manchmal brauche ich aber auch Tage oder Wochen dafür. Es ist einfach wichtig, sich keinen Druck zu machen, denn dann kann keine Freude aufkommen. Ihr dürft nur kein Chaos aufkommen lassen, dass demotiviert eher. Ich erzähl euch jetzt einfach mal, wie es bei mir meistens so abläuft, vielleicht ist ja etwas hilfreiches für euch dabei. Oder wenn ihr noch Tipps habt, immer her damit. Es wird eine kleine Blog Serie geben (drei Teile). In diesem Post starten wir mit unseren Jacken.

Jacken aussortieren

Starten tu ich mit meinen Jacken. Dazu müsst ihr wissen, wenn andere Frauen einen Schuhtick haben, habe ich einen Jackentick. Ich liebe Jacken einfach ! Deswegen bringt mir das Sortieren meiner Jacken auch total Freude. Ja, ich freue mich richtig darauf, dass es endlich kalt wird, damit ich meine Lieblingsjacken wieder tragen kann. Also, los geht’s!

Als erstes hole ich alle meine Jacken aus dem Schrank und lege diese aufs Bett oder Sofa. Dann ziehe ich alle an und mache drei Stapel.

Erster Stapel: die Jacken können weg, da diese entweder kaputt/alt sind oder ich sie nicht mehr mag. Es gibt Jahre, da bleibt dieser Stapel leer.

Zweiter Stapel: darauf kommen die Jacken, die ich behalte, die aber noch in die Reinigung müssen.

Dritter Stapel: Jacken top und keine Reinigung nötig.

Der dritte Stapel kommt direkt wieder in den Schrank bzw. die Übergangsjacken kommen in den Flur und die dicken Winterjacken wieder in den Schrank. Die Jacken vom zweiten Stapel kommen direkt ins Auto, damit ich die Reinigung nicht vergesse und die Jacken aus dem ersten Stapel kommen entweder in die Altkleidersammlung (direkt in den Sack und auch ins Auto) oder werden von mir verkauft. Kaputte oder nicht mehr tragbare Kleidung kommt in den Müll.

Garderobe im Flur

Meine leichten Sommerjacken, die ich im Herbst nicht mehr anziehe, werden gewaschen und kommen dann zurück in den Kleiderschrank, damit es an der Garderobe im Flur nicht zu voll wird. Evtl. kommt die ein oder andere auch mit in die Reinigung.

Kinderjacken aussortieren

Mit den Jacken meiner Kids mache ich es ähnlich. Die Sommerjacken kommen in die Wäsche und die Herbst/Winterjacken werden anprobiert. Passen diese noch, kommen sie an unsere Kindergarderobe im Flur. Passen sie nicht mehr, verkaufe ich sie beim Kinderbasar. Noch passende, aber nicht mehr so schicke Jacken (mit Flecken, die nicht mehr rausgehen oder ähnliches) kommen mit in den Kindergarten, denn dort werden die Jacken sowieso so richtig “getragen” und total dreckig. Ähnlich wie bei den Jacken, gehe ich auch bei den Mützen und Handschuhen der Kids vor. Für die Aufbewahrung habe ich übrigens einen Korb angeschafft. Wir waren sonst ständig auf der Suche nach Handschuhen und Co.

Schals und Mützen ausmisten

Weiter geht es mit meinen Schals und Mützen. Wobei ich besitze nur eine Mütze, diese lege ich einfach an die Garderobe. Bei den Schals sieht das schon anders aus. Da gibt es ja auch so richtig dicke für den Winter und dünnere für den Herbst. Ich muss zugeben, was Schals angeht, habe ich einen leichten bis mittleren Dachschaden ;-). Meistens mag ich meine “ach so geliebten” Schals nur einen Winter/Herbst und dann finde ich diese gar nicht mehr so toll. Außerdem liebe ich es, ähnlich wie bei Jacken, neue Schals zu kaufen. Deswegen gehe ich beim Ausmisten auch ähnlich vor, wie bei meinen Jacken, nur etwas konsequenter.

Erst einmal kommen alle Schals, egal ob dick oder dünn, raus aus dem Schrank. Dann kommen wieder meine Stapel zum Einsatz.

Erster Stapel: gefallen mir nicht mehr und kommen entweder in die Altkleidersammlung oder werden verkauft.

Zweiter Stapel: möchte ich behalten und kommen in die Wäsche.

Der erste Stapel kommt dann zu den Jacken und der zweite Stapel wird gewaschen. Dann kommen meine dünnen Schals in meinen Kleiderschrank und die dicken Schals an die Garderobe. Ich habe aber auch nicht viele, da ich meistens pro Winter einen Lieblingsschal habe und den auch so gut wie immer trage.

Unsere Garderobe im Flur mache ich während des Aussortierens einmal richtig sauber. Wenn ich dann fertig bin, sieht es nicht nur in unserem Jackenschrank, sondern auch auf dem Flur wieder tippo toppo aus. Ich bin dann meistens so motiviert, dass ich mich direkt freue, mit meinen anderen Sachen weiter zu machen.

Und das Schöne daran, wenn ihr jedes Jahr eure Jacken und Co. aussortiert, dann geht es wirklich rucki zucki und viel schneller, als wenn sich über die Jahre alles ansammelt.

Und nun zu euch. Her mit euren Tipps. Wo bewahrt ihr eure Mützen, Schals und Co. auf? Habt ihr vielleicht auch einen Jackentick?

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Herbstliche Grüße,

eure Yvonne

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Ausmisten macht Freude -Teil 1- Jacken und Co.

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